Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
Akutelle Angebote im Raiffeisen-Markt
Topnews
Es kann knapp werden
Der VDF geht davon aus, dass die Notifizierung nicht glatt durchgeht. Am Entwurf seien weitere Nachbesserungen notwendig. Der Fleischverzehr ist in Deutschland gestiegen, die inländische Produktionsmenge war zuletzt rückläufig.
In der Fleischbranche gibt es Zweifel, dass ein überarbeitetes Tierhaltungskennzeichnungsgesetz wie geplant am 1. Januar 2027 in Kraft treten kann. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Deutschen Fleischwirtschaft (VDF), Martin Müller, rechnet damit, dass es im Rahmen des laufenden EU-Notifizierungsverfahrens Nachfragen der Europäischen Kommission geben wird. Im Ergebnis könne eine neuerliche Verschiebung des Gesetzes notwendig werden, sagte Müller im Vorfeld der gemeinsamen Jahrestagung des VDF und des Bundesverbandes Deutscher Wurst- & Schinkenproduzenten (BVWS) am Mittwoch (10.6.) in Berlin.
Sowohl VDF-Vorsitzender Müller als auch BVWS-Präsidentin Sarah Dehm sind nach wie vor nicht zufrieden mit der geplanten Ausgestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Bei den Regelungen bestehe weiterhin erheblicher Anpassungsbedarf, damit das Gesetz den Anforderungen des Koalitionsvertrages hinsichtlich einer wirklich praxisgerechten und bürokratiearmen Ausgestaltung gerecht werden könne. Als Kritikpunkte nannte Müller die im Referentenentwurf vorgesehene Registrierungspflicht sowie das geforderte zusätzliche staatliche Logo.
Export als Chance
Die Entwicklung auf dem Fleischmarkt bewerten die Verbandsspitzen positiv. Kritisiert werden zugleich gravierende Wettbewerbsnachteile für die heimischen Anbieter, die vor allem aus Anforderungen für die hiesigen Fleischunternehmen resultieren, die über EU-Standards hinausgehen. Man sehe mit wachsender Sorge, dass sich die Rahmenbedingungen für die Fleischwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich zunehmend verschlechtern, auch aufgrund hoher Energie- und Produktionskosten hierzulande. Es bestehe die Gefahr, dass Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert werden.
Verbandsangaben zufolge hat sich die inländische Produktionsmenge von Fleischwaren bei gleichbleibendem Konsum zuletzt rückläufig entwickelt. Zurückzuführen sei das auf steigende Importe aus anderen europäischen Ländern. Damit konnten die hiesigen Fleischunternehmen nicht von dem erneut gestiegenen Fleischverzehr profitieren. Bereits vor einigen Wochen hatte der VDF vermeldet, dass 2025 der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland bei 54,9 Kilogramm und damit 1,4 Kilogramm über dem Vorjahreswert gelegen hat. Das war das dritte Jahr in Folge mit einem Aufwuchs beim Verbrauch. Schweinefleisch bleibt demnach mit 28,3 Kilogramm pro Kopf die mit Abstand wichtigste Fleischart in Deutschland. Für Müller belegen die Zahlen, "dass Fleisch und Fleischwaren weiterhin einen festen Platz im Einkaufswagen der Verbraucher haben." Bei jungen Leuten schlage der Boom bei asiatischen Speisen zu Buche.
Große Hoffnungen setzt die Branche in den Export. Die von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegte Agrarexportstrategie wird ausdrücklich begrüßt. Es sei richtig, Marktzugänge für attraktive Märkte in China, Japan, Indonesien, den USA und Mexiko zu schaffen. Die anstehende Ministerreise nach Japan und China biete die Chance, in dem Bemühen um Regionalisierungsabkommen weiter voranzukommen. AgE
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Es kann knapp werden
Der VDF geht davon aus, dass die Notifizierung nicht glatt durchgeht. Am Entwurf seien weitere Nachbesserungen notwendig. Der Fleischverzehr ist in Deutschland gestiegen, die inländische Produktionsmenge war zuletzt rückläufig.
In der Fleischbranche gibt es Zweifel, dass ein überarbeitetes Tierhaltungskennzeichnungsgesetz wie geplant am 1. Januar 2027 in Kraft treten kann. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Deutschen Fleischwirtschaft (VDF), Martin Müller, rechnet damit, dass es im Rahmen des laufenden EU-Notifizierungsverfahrens Nachfragen der Europäischen Kommission geben wird. Im Ergebnis könne eine neuerliche Verschiebung des Gesetzes notwendig werden, sagte Müller im Vorfeld der gemeinsamen Jahrestagung des VDF und des Bundesverbandes Deutscher Wurst- & Schinkenproduzenten (BVWS) am Mittwoch (10.6.) in Berlin.
Sowohl VDF-Vorsitzender Müller als auch BVWS-Präsidentin Sarah Dehm sind nach wie vor nicht zufrieden mit der geplanten Ausgestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Bei den Regelungen bestehe weiterhin erheblicher Anpassungsbedarf, damit das Gesetz den Anforderungen des Koalitionsvertrages hinsichtlich einer wirklich praxisgerechten und bürokratiearmen Ausgestaltung gerecht werden könne. Als Kritikpunkte nannte Müller die im Referentenentwurf vorgesehene Registrierungspflicht sowie das geforderte zusätzliche staatliche Logo.
Export als Chance
Die Entwicklung auf dem Fleischmarkt bewerten die Verbandsspitzen positiv. Kritisiert werden zugleich gravierende Wettbewerbsnachteile für die heimischen Anbieter, die vor allem aus Anforderungen für die hiesigen Fleischunternehmen resultieren, die über EU-Standards hinausgehen. Man sehe mit wachsender Sorge, dass sich die Rahmenbedingungen für die Fleischwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich zunehmend verschlechtern, auch aufgrund hoher Energie- und Produktionskosten hierzulande. Es bestehe die Gefahr, dass Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert werden.
Verbandsangaben zufolge hat sich die inländische Produktionsmenge von Fleischwaren bei gleichbleibendem Konsum zuletzt rückläufig entwickelt. Zurückzuführen sei das auf steigende Importe aus anderen europäischen Ländern. Damit konnten die hiesigen Fleischunternehmen nicht von dem erneut gestiegenen Fleischverzehr profitieren. Bereits vor einigen Wochen hatte der VDF vermeldet, dass 2025 der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland bei 54,9 Kilogramm und damit 1,4 Kilogramm über dem Vorjahreswert gelegen hat. Das war das dritte Jahr in Folge mit einem Aufwuchs beim Verbrauch. Schweinefleisch bleibt demnach mit 28,3 Kilogramm pro Kopf die mit Abstand wichtigste Fleischart in Deutschland. Für Müller belegen die Zahlen, "dass Fleisch und Fleischwaren weiterhin einen festen Platz im Einkaufswagen der Verbraucher haben." Bei jungen Leuten schlage der Boom bei asiatischen Speisen zu Buche.
Große Hoffnungen setzt die Branche in den Export. Die von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegte Agrarexportstrategie wird ausdrücklich begrüßt. Es sei richtig, Marktzugänge für attraktive Märkte in China, Japan, Indonesien, den USA und Mexiko zu schaffen. Die anstehende Ministerreise nach Japan und China biete die Chance, in dem Bemühen um Regionalisierungsabkommen weiter voranzukommen. AgE
Markttipps
Es kann knapp werden
Der VDF geht davon aus, dass die Notifizierung nicht glatt durchgeht. Am Entwurf seien weitere Nachbesserungen notwendig. Der Fleischverzehr ist in Deutschland gestiegen, die inländische Produktionsmenge war zuletzt rückläufig.
In der Fleischbranche gibt es Zweifel, dass ein überarbeitetes Tierhaltungskennzeichnungsgesetz wie geplant am 1. Januar 2027 in Kraft treten kann. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Deutschen Fleischwirtschaft (VDF), Martin Müller, rechnet damit, dass es im Rahmen des laufenden EU-Notifizierungsverfahrens Nachfragen der Europäischen Kommission geben wird. Im Ergebnis könne eine neuerliche Verschiebung des Gesetzes notwendig werden, sagte Müller im Vorfeld der gemeinsamen Jahrestagung des VDF und des Bundesverbandes Deutscher Wurst- & Schinkenproduzenten (BVWS) am Mittwoch (10.6.) in Berlin.
Sowohl VDF-Vorsitzender Müller als auch BVWS-Präsidentin Sarah Dehm sind nach wie vor nicht zufrieden mit der geplanten Ausgestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Bei den Regelungen bestehe weiterhin erheblicher Anpassungsbedarf, damit das Gesetz den Anforderungen des Koalitionsvertrages hinsichtlich einer wirklich praxisgerechten und bürokratiearmen Ausgestaltung gerecht werden könne. Als Kritikpunkte nannte Müller die im Referentenentwurf vorgesehene Registrierungspflicht sowie das geforderte zusätzliche staatliche Logo.
Export als Chance
Die Entwicklung auf dem Fleischmarkt bewerten die Verbandsspitzen positiv. Kritisiert werden zugleich gravierende Wettbewerbsnachteile für die heimischen Anbieter, die vor allem aus Anforderungen für die hiesigen Fleischunternehmen resultieren, die über EU-Standards hinausgehen. Man sehe mit wachsender Sorge, dass sich die Rahmenbedingungen für die Fleischwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich zunehmend verschlechtern, auch aufgrund hoher Energie- und Produktionskosten hierzulande. Es bestehe die Gefahr, dass Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert werden.
Verbandsangaben zufolge hat sich die inländische Produktionsmenge von Fleischwaren bei gleichbleibendem Konsum zuletzt rückläufig entwickelt. Zurückzuführen sei das auf steigende Importe aus anderen europäischen Ländern. Damit konnten die hiesigen Fleischunternehmen nicht von dem erneut gestiegenen Fleischverzehr profitieren. Bereits vor einigen Wochen hatte der VDF vermeldet, dass 2025 der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland bei 54,9 Kilogramm und damit 1,4 Kilogramm über dem Vorjahreswert gelegen hat. Das war das dritte Jahr in Folge mit einem Aufwuchs beim Verbrauch. Schweinefleisch bleibt demnach mit 28,3 Kilogramm pro Kopf die mit Abstand wichtigste Fleischart in Deutschland. Für Müller belegen die Zahlen, "dass Fleisch und Fleischwaren weiterhin einen festen Platz im Einkaufswagen der Verbraucher haben." Bei jungen Leuten schlage der Boom bei asiatischen Speisen zu Buche.
Große Hoffnungen setzt die Branche in den Export. Die von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegte Agrarexportstrategie wird ausdrücklich begrüßt. Es sei richtig, Marktzugänge für attraktive Märkte in China, Japan, Indonesien, den USA und Mexiko zu schaffen. Die anstehende Ministerreise nach Japan und China biete die Chance, in dem Bemühen um Regionalisierungsabkommen weiter voranzukommen. AgE


